Knochenverfestigung

Was ist bei einer nicht konsolidierten Fraktur zu tun und wie kann Photobiomodulation helfen?

Die 26. Juni 2024 - 4 Minuten Lesezeit
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Wenn ein Knochenbruch nicht richtig heilen kann, wird er als nicht konsolidierte Fraktur oder Pseudarthrose bezeichnet. Dieses Problem kann sehr schmerzhaft sein und die Mobilität einer Person erheblich einschränken. Mithilfe der Photobiomodulation können die Schmerzen gelindert und die Konsolidierung des Knochens gefördert werden.

Ungebundene Fraktur: Was ist das?

Ein nicht verfestigter Knochenbruch entsteht, wenn der gebrochene Knochen nach einer angemessenen Zeit nicht richtig zusammenwächst. Dies kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, z. B. auf eine schlechte Durchblutung, eine Infektion, eine Instabilität des Bruchs oder chronische Krankheiten wie Diabetes.

Bei einem nicht verfestigten Bruch ist es wichtig, Bewegungen, die das Problem verschlimmern könnten, einzuschränken und sich auszuruhen, damit sich der Körper auf die Heilung konzentrieren kann. Ruhe und Ruhigstellung mit einer Schiene oder einem Gipsverband können helfen, den Bruch zu stabilisieren und weitere Verletzungen zu verhindern.

Eine Ernährung, die reich an Kalzium und Vitamin D ist, ist ebenfalls ratsam, um die Knochengesundheit zu verbessern. Milchprodukte, grünes Blattgemüse und fetter Fisch sind Quellen von Nährstoffen, die für eine gesunde Knochenstärkung unerlässlich sind.

Zusätzlich zu Ruhe, Ruhigstellung und einer kalzium- und Vitamin-D-reichen Ernährung können Therapien wie Krankengymnastik, Fußreflexzonenmassage oder die Photobiomodulation, eine innovative Technik, bei der Licht zur Förderung der Knochenregeneration eingesetzt wird, eingesetzt werden.

Photobiomodulation: Hilfe bei nicht verfestigten Frakturen

Die Photobiomodulation (PBM) ist eine nicht-invasive Methode, bei der Licht mit bestimmten Wellenlängen eingesetzt wird, um natürliche biologische Prozesse anzuregen. Bei dieser Technologie werden LEDs und Laser kombiniert, um das Gewebe zu durchdringen und zur Knochenstärkung beizutragen.

Wie funktioniert die Photobiomodulation?

Die Photobiomodulation wirkt, indem sie die Mitochondrien, die Energiekraftwerke der Zellen, stimuliert und so die Produktion von ATP, der Zellenergie, erhöht. Dadurch werden u. a. Entzündungen gehemmt und Schmerzen gelindert.

In Bezug auf nicht verfestigte Knochenbrüche kann die Photobiomodulation dem Körper helfen, die Knochenregeneration zu beschleunigen.

Die Vorteile der Photobiomodulation bei Knochenbrüchen

Die Photobiomodulation ist eine Technik, mit der :

  • Verringerung der Schmerzen bei nicht konsolidierten Frakturen: PBM kann bei der Schmerzbewältigung helfen, indem sie die Schmerzwahrnehmung auf zellulärer Ebene verändert.
  • Entzündung verringern: Durch die Verringerung der Entzündung um den Knochenbruch herum kann die Photobiomodulation zu einem günstigeren Umfeld für die Heilung beitragen.
  • Zellen stimulieren: Die Zellstimulation durch Photobiomodulation kann die Heilungszeiten verkürzen, indem sie die Gewebereparatur und die Knochenregeneration fördert.

Im Gegensatz zu einer Operation und einer herkömmlichen medikamentösen Behandlung ist die PBM ein nichtinvasives Verfahren und hat in der Regel keine Nebenwirkungen.

Regelmäßige Sitzungen mit Photobiomodulation

Die Photobiomodulation kann als Ergänzung zu anderen Behandlungen eingesetzt werden, und die Sitzungen können in einer Klinik oder zu Hause durchgeführt werden, je nach verwendetem Gerät und den Empfehlungen des medizinischen Fachpersonals.

Es ist wichtig, PBM-Sitzungen regelmäßig durchzuführen, um schnell von den Vorteilen dieser Technik zu profitieren.

Wie führt man Photobiomodulationssitzungen durch?

Ersteinschätzung und individueller Pflegeplan

Bevor Sie mit den Sitzungen der Photobiomodulation beginnen, ist eine umfassende Beurteilung durch eine Fachkraft unerlässlich, um das am besten geeignete Protokoll zu bestimmen.

Diese Beurteilung umfasst eine Analyse der Krankengeschichte, eine körperliche Untersuchung und Röntgenaufnahmen, um den Zustand der Fraktur, insbesondere eine Pseudarthrose, zu beurteilen. Anhand der Informationen aus den Analysen wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der auch die Häufigkeit und Dauer der Photobiomodulationssitzungen umfasst.

Durchführung von Photobiomodulationssitzungen

Die Sitzungen der Photobiomodulation dauern zwischen 20 und 30 Minuten. Je nach Schwere der Fraktur und den Ergebnissen der Analyse können sie auch mehrmals pro Woche durchgeführt werden.

Überwachung und Anpassung

Eine regelmäßige Nachsorge der Pseudarthrose ist wichtig, um die Wirksamkeit der Photobiomodulation zu beurteilen und den Behandlungsplan gegebenenfalls anzupassen. Bei Kontrollbesuchen wird der Fortschritt der Knochenkonsolidierung überwacht, die mit der Fraktur verbundenen Schmerzen und die Mobilität neu bewertet und Anpassungen vorgenommen.

Diese Nachsorge kann auch zu zusätzlichen Empfehlungen führen, z. B. zu speziellen Übungen nach den Photobiomodulationssitzungen oder zu Ernährungsumstellungen, um den Knochenaufbau zu unterstützen.